Long COVID-Forschung in Bayern
Das Bayerische Long COVID-Register (BAY-LCR) ist eines der ersten Querschnittsthemen des BZI und wird standortübergreifend in Bayern aufgebaut. Es erfasst systematisch Leitsymptome sowie mögliche Biomarker von Patientinnen und Patienten mit Post-akuten Infektionssyndromen (PAIS) wie Long COVID. Dadurch sollen die vielfältigen und teils komplexen Folgeerscheinungen nach einer Infektion, wie durch SARS-CoV-2 besser verstanden werden. Langfristig sollen die gewonnenen Daten die Versorgung von Long COVID oder anderen PAIS Betroffenen verbessern, einheitliche Diagnose- und Behandlungsabläufe sowie begleitende Biobanken und Qualitätssicherungsmaßnahmen etabliert werden.
Ziel ist es, eine präzise Diagnose zu stellen und darauf aufbauend maßgeschneiderte Therapieansätze in Versorgungs- und Studienkontexten zu prüfen. Mit dem Register leistet Bayern einen wichtigen Beitrag zur Erforschung, Versorgung und Aufklärung im Bereich von Long COVID und ähnlichen PAIS und stärkt die wissenschaftliche Grundlage für gezielte Prävention und Behandlung.
Mehr Informationen finden Sie im Deutschen Register Klinischer Studien (DRKS):
01.01.2026 - ende 2028
Die beteiligten Zentren vereinen unterschiedliche medizinische Schwerpunkte und bieten Betroffenen eine spezialisierte Anlaufstelle für Diagnostik, Beratung und wissenschaftliche Begleitung.
Klinikum der Technische Universität München (TUM)
Universitätsklinikum Augsburg
Universitätsklinikum Erlangen
Universitätsklinikum Regensburg
Universitätsklinikum Würzburg
Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München
BZI - Bayerisches Zentrum für präventive Infektionsmedizin
gefördert durch: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK)